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Loch, Ventil, Klappe oder Falltür? (ersom, 21.08.02, 09:37)Lieber Doc Sommer, am Wochenende weilten mein Verlobter (R. aus EPunkt, 29 J.) und ich (A. aus GPunkt, 33 J.) einmal mehr in seinem schönen, idyllisch gelegenen Heimatdorf, in Erbach. Erbach wurde übrigens just dieses Wochenende zur Stadt erhoben, aber dies war nicht der Anlass meines Besuches. Nein, es stand einmal mehr ein Geburtstag auf dem Programm. Etwas mulmig folgte ich also der Einladung, gut eingedeckt mit frohen Segenswünschen meiner Freunde (wie etwa O-Ton: "und pass auf die Pergola auf... ;-)" oder "...doch nicht etwa zu Kunze's?")... Auch als ich den Ort des Geschehens betrat war die Freude allerseits groß und anzügliche Bemerkungen mit vielsagendem Grinsen blieben mir nicht erspart. Meine kleine Eskapade (Sie wissen schon...) war Gesprächsstoff Nummer eins beim Essen und unweigerlich wurde das Thema immer weiter ausgebaut, bis man letztendlich detailliert die Inhalte der Webseite "rotten.com" diskutierte - übrigens ein überaus passender Gesprächsstoff für ein nettes Abendessen, wie ich finde... Nun ja. Da an dem Thema nun scheinbar wirklich jeder Gefallen gefunden hatte wurde eifrig weiter diskutiert. Man kam vom Hundertsten ins Tausendste und war schließlich beim Thema Analsex angelangt. Viele Anwesende vertraten vehement den Standpunkt: "Mein Arschloch bleibt Jungfrau!", eine Ansicht, die auch ich durchaus teile... Andere wiederum taten recht cool und meinten, das wäre doch alles nur eine Frage der Dehnung, äähh der Gewöhnung, wenn wir Gegner des Analsex' den Aspekt des Schmerzempfindens aufbrachten. Das Argument: "Ein Dödel ist schließlich auch nicht dicker und härter als eine dicke, harte Stange" lies mich meine These formulieren, die folgendermaßen lautet: "Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob etwas so Dickes und Hartes vom Enddarm ans Tageslicht zu dringen versucht oder ob ein Fremdkörper von außen einzudringen versucht. Meiner Meinung nach gleicht die Anatomie des Afters eher einer Klappe oder Falltür als einem Loch. Sprich: In eine Richtung geht's leichter zu öffnen als in die andere!". Aber ich hatte die Rechnung ohne meinen Verlobten gemacht. Er - eigentlich auch ein vehementer Gegner des Analsex - äußerte sich nun folgendermaßen: "Also wenn Du mich fragst ist es einfach nur ein Loch! Das sagt ja auch schon der Name. Es heißt schließlich nicht Arschventil, Arschklappe oder Arschfalltür sondern einfach nur Arschloch!". Es wurde noch lange und heftig über das Thema diskutiert, aber nicht wirklich eine Einigung erzielt. Ich vermute jedoch angesichts des durchschnittlich herrschenden, nicht gerade geringen Alkoholpegels sehr stark, dass nicht wenige in dieser Nacht noch das eine oder andere Experiment durchgeführt haben... Da ich mich mit meinem Alkoholkonsum sehr deutlich zurück gehalten habe - sehr zum Jammer mancher Anwesenden - gehörte ich nicht zu den Experimentierfreudigen. Aber dieses fesselnde Thema lässt mich nun nicht zur Ruhe kommen. Lieber Doc Sommer, Sie als erfahrener Mann auf fast jedem Gebiet können mich doch bestimmt aufklären: Handelt es sich beim After um ein Arschventil, eine Arschklappe, eine Arschfalltür oder einfach nur um das gemeine Arschloch?!? Ihrem Expertenwissen gespannt harrend, A. |
updated: 28.10.03, 11:21
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